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Energie

Aufgabe des Fracking-Moratoriums durch die Wirtschaft: Politische Lösung muss her, die Union muss ihre Blockadehaltung aufgeben

Die SPD-Bundestagsabgeordnete für Osterholz und Verden, Christina Jantz-Herrmann, kritisiert die Ankündigung der Erdgasindustrie, das bislang eingehaltene faktische Fracking-Moratorium im Bereich der Erdgasförderung mit sofortiger Wirkung aufzugeben. „Ich befürchte bei einer Ausweitung von Förderungen und der Wiederaufnahme von Frack-Maßnahmen Schäden für das Grundwasser in unserer Region und eine Zunahme von Erdbeben“, so Christina Jantz-Herrmann.

Christina Jantz-Herrmann stimmt für Fracking-Verbot

"Ich habe heute im Bundestag für den Grünen-Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesberggesetzes zur Untersagung der Fracking-Technik und den LINKEN-Antrag „Verbot von Fracking in Deutschland“ gestimmt. Die SPD-Bundestagsfraktion ringt seit langem mit der Union um eine gesetzliche Regelung zur Erdgasförderung und ihren Folgen, doch die CDU/CSU-Fraktion verweigert sich bislang leider einer Lösung", erklärt Christina Jantz-Herrmann, SPD-Bundestagsabgeordnete für Osterholz und Verden.

Gesetzliche Vorgaben zur Erdgasförderung unverzüglich verschärfen

„Das Erbeben im Bereich des Erdgasfeldes Völkersen macht deutlich, dass eine Verschärfung der gesetzlichen Vorgaben zur Erdgasförderung und ihren Folgen absolut notwendig ist“, erklärt Christina Jantz-Herrmann, SPD-Bundestagsabgeordnete für Osterholz und Verden. Diese solle schnellstmöglich, jedoch mit der gebotenen Sorgfalt und Klarheit fertiggestellt werden. Aktuell zeige sich erneut, wie wichtig eine Beweislastumkehr bei Schäden ist.

Fukushima darf sich nicht wiederholen

Zum fünten Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima erinnert der Fraktionschef der Sozialdemokraten im Verdener Kreistag, Heiko Oetjen, an die Notwendigkeit einer gelingenden Energiewende und warnt vor den Folgen von Reaktorunfällen auch bei uns. Der jüngsten schweren Störfälle in Frankreich und Belgien, beide in Grenznähe zu Deutschland, sollten zu denken geben.

Uwe Santjer: Planungssicherheit und Transparenz durch Windenergieerlass

Wie der für den Landkreis Verden zuständige SPD-Landtagsabgeordnete Uwe Santjer (Cuxhaven) mitteilt, wurde jetzt der Windenergieerlass durch die rot-grüne Landesregierung in Niedersachsen beschlossen. "Mit dem Windenergieerlass, der den Ausbau der Windenergie regelt, wird die nötige Tranzsparenz und Planungssicherheit geschaffen, damit der nötige Ausbau von Windenergieanlagen nicht nur umweltverträglich und wirtschaftlich, sondern auch sozialverträglich erfolgen kann", freut sich Santjer.

Gemeinsam Stellung bezogen gegen Fracking

Richtig voll wurde es letzte Woche im Verdener Wahlkreisbüro der SPD-Bundestagsabgeordneten Christina Jantz. Vertreterinnen und Vertreter von vier Bürgerinitiativen (BIs) waren vorbeigekommen, um ein gemeinsames Schreiben bezüglich der gesetzlichen Regelung des Frackings zu überreichen. Stellvertretend für die Abgeordnete, die sich aktuell im Mutterschutz befindet, nahm der Leiter ihres Berliner Büros, Manuel Kramer, das Schreiben entgegen.

Erste LBEG-Ergebnisse zu Bodenbelastung durch Fracking im Landkreis Rotenburg liegen vor

Im Rahmen des laufenden Untersuchungsprogramms des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) zu Bodenbelastungen im Umfeld von Erdgasförderplätzen wurden an 50 Erdgasförderplätzen in den Landkreisen Rotenburg/Wümme, Heidekreis und Verden über 500 Boden- und Sedimentproben genommen. Nun liegen die Ergebnisse für die ersten 12 Erdgasförderplätze im Landkreis Rotenburg vor.

Suedlink: Erdverkabelung durch Truppenübungsplatz Bergen prinzipiell möglich

Zu einem Gespräch über den Verlauf der Suedlink-Trasse kamen am Montag im Verteidigungsministerium in Berlin Politikerinnen und Politiker aus der Region, mit dem Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesverteidigungsministerin, Markus Grübel, Vertretern der Bundeswehr und Lex Hartmann, Mitglied der Tennet-Geschäftsführung, zusammen.

Fördersumme für Breitbandausbau wird verdoppelt

Die Fördersumme für den Ausbau des schnellen Internets in Niedersachsen wird verdoppelt – statt 60 Millionen Euro stehen nun rund 120 Millionen Euro zur Verfügung. Dies wird möglich, weil der Landesanteil aus den Versteigerungserlösen von Funkfrequenzen („Digitale Dividende II“) deutlich höher ausgefallen ist als erwartet.

Elektromobilität: Behörden sollen zum Vorbild werden

Nach Abschluss der nationalen Konferenz der Bundesregierung zur Elektromobilität hat SPD-Kreisvorsitzender Bernd Michallik gefordert, dass nach den schönen Sonntagsreden jetzt konkrete Taten folgen müssen. Dazu gehöre als erster wichtiger Schritt, dass Ladekapazitäten für Elektroautos bei Landes- und Kommunaleinrichtungen künftig flächendeckend angeboten werden sollten. Gerade die Öffentliche Hand sollte hier Vorbild sein, betont Bernd Michallik.

Klingbeil fordert Antragsstopp bei Lagerstättenwasser-Verpressung

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil hat Exxon Mobil und andere Erdgasunternehmen aufgefordert, aktuelle Anträge für die Verpressung von Lagerstättenwasser zurückzuziehen bis die neuen Gesetze im Bereich der Erdgasförderung in Kraft getreten ist. Klingbeil bezieht sich dabei auf Pläne von Exxon an der Bohrung Walsrode H1.

SPD-Netzwerker sprechen sich gegen Fracking aus

Unter Federführung der örtlichen Bundestagsabgeordneten Christina Jantz hat das Netzwerk Berlin eine Erklärung zum Fracking verabschiedet. Darin heißt es, dass es auf absehbare Zeit kein Fracking zur Förderung von Schiefer- und Kohleflözgas in Deutschland geben soll.

Zukunft der Erdgasförderung muss eine politische Entscheidung bleiben

Vor dem Hintergrund aktueller Debatten zum Thema Erdgasförderung und Fracking und der heutigen Beratung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages erklärt der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies: „Wir in Niedersachsen teilen die gerade geäußerte Auffassung der Akademie der Technikwissenschaften nicht, dass Fracking in unkonventionellen Lagerstätten in vier Probebohrungen bundesweit getestet werden soll. Die Risiken für die Umwelt sind derzeit nicht abzuschätzen.

Fracking-Anhörung im Deutschen Bundestag

Im Deutschen Bundestag fand eine öffentliche Anhörung des Umweltausschusses statt. Der vorliegende Gesetzentwurf zum Fracking stand auf der Tagesordnung. „Unsere Region ist besonders von dem anfallenden Lagerstättenwasser betroffen. Hierzu konnte ich in der Anhörung Fragen an die Experten stellen. Für mich ist deutlich, dass es einen zwingenden Nachbesserungsbedarf am Gesetzesentwurf gibt“, so Christina Jantz.

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