Dörte Liebetruth: Kreisarchiv ist eine echte Schatzkammer

Gruppenbild vor dem Kreisarchiv
Bildunterschrift (von rechts nach links): Die Leiterin des Fachdienstes Kultur Dörte Lübkemann, Kulturausschussmitglied Karin Hanschmann, Kreisarchivar Dr. Florian Dirks, die Landtagsabgeordnete und stv. SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Dr. Dörte Liebetruth, Kulturausschussmitglied und stv. SPD-Kreittagsfraktionsvorsitzender Ralf Großklaus, Kultusausschussmitglied Eva Hibbeler und Landrat Peter Bohlmann.

Schwer beeindruckt von den Möglichkeiten des Kreisarchivs und der Vielfalt des Archivguts zeigten sich die SPD-Landtags-und Kreistagsabgeordnete Dörte Liebetruth und die sozialdemokratischen Mitglieder des Kreistags-Kulturausschusses kürzlich bei einem Besuch des Kreisarchivs. Kreisarchivar Dr. Florian Dirks, Fachdienstleiterin Dörte Lübkemann und Landrat Peter Bohlmann stellten das Kreisarchiv vor, das von interessierten Bürgerinnen und Bürgern nach Terminvereinbarung genutzt werden kann.

Im Archiv finden sich einerseits Informationen und Dokumente zu Ereignissen, Strukturen und Personen, welche die Kreisgeschichte prägten und prägen. Andererseits soll auch die kommunale Lebenswelt der Menschen im Landkreis Verden abgebildet werden. Der Hauptteil des Archivguts stammt von den alten Ämtern Achim (1852-1885; Gogericht Achim bis 1852), Ottersberg (bis 1852), Verden (bis 1885), Westen-Thedinghausen (1681-1852), Westen (1852-1859), aber auch der Ämter Schwarme, Bruchhausen, Hoya, Rotenburg und Zeven sowie den Kreisen Achim (1885-1932) und Verden (1885 bis zur Gegenwart). Dörte Liebetruth: „Das Kreisarchiv ist eine echte Schatzkammer, die uns zeigt, wo wir herkommen. Das brauchen wir um gemeinsam Zukunft zu gestalten.“

Vor diesem Hintergrund hat sich die SPD-Kreistagsfraktion nach der Führung mit einer Anfrage an die Kreisverwaltung gewandt. So bittet die SPD-Kreistagsfraktion die Kreisverwaltung zu prüfen, ob das Kreisarchiv ab August 2023 durch eine Freiwilligendienststelle (Freiwilliges Soziales Jahr oder Bundesfreiwilligendienst) unterstützt werden könne. Geklärt werden soll außerdem, inwiefern ein Projekt zur Unterstützung der Archivarbeit der Gemeinden und Städte in Anlehnung an ein bestehendes Modellprojekt der Region Hannover denkbar ist.

Außerdem regen die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion an, ob und wenn ja wie das Archivgut des Kreisarchivs vollständig in Neubaukellern des Kreishauses untergebracht werden kann, die im Vergleich zu Altbaukellern weniger feucht sind. Ziel müsse es sein, den Einsatz technischer Geräte zur Entfeuchtung zu verringern und so das empfindliche Archivgut schonen zu können.

Die SPD-Kreistagsfraktion bringt dementsprechend einen Tausch von Kellerräumlichkeiten des Fachdienstes Kultur mit anderen Fachdiensten der Kreisverwaltung ins Spiel.