Arbeitsmarktzahlen: Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt fördern

Zu den aktuellen Arbeitsmarktzahlen sagte Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied, am Donnerstag in Berlin:

„Auf die Bundesagentur für Arbeit kommen neben den noch anhaltenden Pandemiebedingungen neue Herausforderungen zu: Die Menschen, die sich aus der humanitären Katastrophe durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine nach Deutschland gerettet haben, bedürfen nicht nur Hilfe und Unterstützung bei Ankommen und Unterkunft, sie sind allesamt durch die Schrecken des Krieges schwer traumatisiert und brauchen auch dafür Angebote zur Unterstützung.

Nach dieser wichtigen ersten Versorgung müssen die Grundlagen dafür geschaffen werden, dass der Eintritt ins Arbeitsleben und die Integration in die Gesellschaft gelingen. Dafür braucht es dringend Sprachkursangebote, die auch von Müttern mit Kindern genutzt werden können, sowie für Kinder und Jugendliche eine schnelle und unbürokratische Aufnahme in Kindergärten und Schulen.

Angesichts der vorhandenen Qualifikationen vieler Geflüchteter ist es wichtig, sie jetzt umfassend zu beraten, damit sie in guter Arbeit mit fairen Arbeitsbedingungen landen. Für junge Menschen muss es nach dem Spracherwerb Ausbildungsangebote geben – die Bundesagentur hat da bereits gute Instrumentarien im Baukasten.“