Förderprogramm „Zukunftsregion“ eine Chance für den Kreis Verden

Dörte Liebetruth
Dörte Liebetruth

Wenn die Landkreise Verden, Diepholz und Nienburg ein gemeinsames Zukunftskonzept für ihre Zusammenarbeit erstellen und sich damit auf das Förderprogramm „Zukunftsregionen“ von Land und EU bewerben, dann bietet das Chancen für den Landkreis Verden. Darauf macht die Landtagsabgeordnete Dörte Liebetruth aufmerksam. „Niedersachsen-Mitte“ soll die mögliche hiesige „Zukunftsregion“ heißen, die bald im Kreisausschuss Thema sein wird. Eine Interessensbekundung haben die drei beteiligten Landkreise bereits beim Land eingereicht. Darin wird vorgeschlagen, die Handlungsfelder erstens CO2-arme Gesellschaft und Kreislaufwirtschaft sowie zweitens regionale Innovationsfähigkeit in den Mittelpunkt der Zusammenarbeit zu stellen. Wenn „Niedersachsen-Mitte“ erfolgreich ein Zukunftskonzept erarbeitet hat, erhält es im ersten Schritt 80.000 Euro. Insgesamt wird aber seitens des Landes eine Förderung  jeder Zukunftsregion in der EU-Förderperiode bis 2027 mit einem Gesamtbudget von 12,5 Mio. angestrebt.

„Damit wir als Region so schnell wie möglich klimaneutral werden und zukunftsfähige Arbeitsplätze in unserer Region geschaffen und gesichert werden, kann das Förderprogramm Zukunftsregion hilfreich sein. Diese Chance sollten wir nutzen und die Bewerbung als Zukunftsregion gemeinsam mit den Landkreisen Diepholz und Nienburg engagiert weiter verfolgen“ so Dörte Liebetruth, die Mitglied des Haushaltsausschusses des Landtags und stellvertretende Vorsitzende des für Regionalentwicklung und Europa zuständigen Ausschusses ist. Gemeinsam mit den Wirtschafts- und Sozialpartnern und weiteren relevanten Handelnden kann im Rahmen der „Zukunftsregion“ mit finanzieller Förderung zum Beispiel an intelligenten Energieverteilungssystemen gearbeitet oder die Ressourceneffizienz verbessert werden. Es kann um innovative Lern- und Arbeitsorte gehen oder auch die Frage, wie das Gründungsklima verbessert und regionale Technologietransfernetzwerke gestärkt werden können. Die Umsetzung der Zukunftsregionen wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) sowie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Die Zukunftsregionen sollen dazu beitragen, dass Niedersachsen die europäischen Ziele für Wachstum und Beschäftigung sowie eines bürgernahen Europas erreicht, berichtet Dörte Liebetruth.