Land will Radwegebrücke am Intscheder Wehr und weitere Radwege- und Kreisstraßenprojekte im Kreis Verden fördern

Gruppe vor dem Intscheder Wehr
Auf dem Foto vor dem Intscheder Wehr sind (von links): Landrat Peter Bohlmann, Samtgemeindebürgermeisterkandidatin Anke Fahrenholz, die SPD-Landtags- und Kreistagsabgeordnete Dörte Liebetruth und Petra Roselius, Mitglied im Samtgemeinderat Thedinghausen.

Die geplante separate Radwegebrücke am Intscheder Wehr und weitere geplante Radwege- und Kreisstraßenprojekte des Landkreises Verden sind in die Mehrjahresprogramme 2022 bzw. 2023 für die Landesförderung nach dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (NGVFG) aufgenommen worden: Darauf macht die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Dörte Liebetruth aufmerksam, die sich zuvor gegenüber dem Wirtschaftsministerium für die Landesförderung der Radwegebrücke am Intscheder Wehr eingesetzt hatte. Die Brücke ist nun für das Mehrjahresprogramm ab 2023 vorgesehen. Darüber hinaus habe die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr der Kreisverwaltung mitgeteilt, dass der neue Radweg an der Kreisstraße 22 zwischen Brunsbrock und Bendingbostel und die Ortsdurchfahrten Brunsbrock und Schmomühlen dieser Kreisstraße 22 vom Land über das Mehrjahresprogramm ab 2022 gefördert werden. Auch der Ausbau der Kreisstraße 27 von Langwedel bis Eissel ist im Mehrjahresprogramm ab 2022 vorgesehen.

Der geplante Radweg an der K 22 zwischen Brunsbrock und Bendingbostel soll der Kreisverwaltung zufolge noch im September den Grundeigentümern vorgestellt werden. Anregungen, die die Kreistagsabgeordnete Dörte Liebetruth von Anwohnerinnen und Anwohnern bereits erreicht haben, hat sie an die Kreisverwaltung weitergegeben. Wie schnell mit dem Bau des Radweges begonnen werden kann, hängt von den Verhandlungen der Kreisverwaltung mit den Grundeigentümern für die Radwege- und Kompensationsflächen ab.

Laut Kreisverwaltung sind für die Radwegbrücke über die Weser die Planungsleistungen für den Wegebau bereits vergeben worden. Bis November 2021 sollen die Vermessungs- und Planungsleistungen für den konstruktiven Brückenbau folgen. Wenn das Planfeststellungsverfahren und die Vergaben, die nötig sind, unproblematisch verlaufen, kann 2025 mit dem Bau begonnen werden. Die Kreisverwaltung rechnet nach jetzigem Stand mit einer Bauzeit von ca. 18 Monaten. Damit die separate Radwegebrücke verwirklicht werden kann, wird noch ein Kreistagsbeschluss gebraucht: „Die SPD wird dieses Verkehrsprojekt auf jeden Fall unterstützen. Uns ist es wichtig, den Radverkehr hier bei uns im Landkreis attraktiver zu machen und so zum Klimaschutz beizutragen.“