Planungen für den Radwege-Lückenschluss an der L171 haben begonnen / Kompensationsflächen gesucht

Gruppenbild
Abgebildet auf dem Gruppenfoto sind (von links nach rechts): Die Kirchlintler Bürgermeisterkandidatin Sabine Mandel (parteilos), Landtagsabgeordnete Dörte Liebetruth, Ratskandidatin Sarah Gryschkewitz und Ratsmitglied Hermann Meyer

Die Planungen für den dringend benötigten landkreisübergreifenden Radweg an der Landesstraße 171 zwischen Brunsbrock (Abzweigung der Kreisstraße) und Jeddingen (Sportplatz) haben diesen Sommer endlich begonnen. Vorausgegangen waren zahlreiche gemeinsame Gespräche und Aktionen der „Interessengemeinschaft pro Radweg“ mit den beiden Landtagsabgeordneten Dörte Liebetruth und Eike Holsten in den vergangen Monaten und Jahren. Der Planungsbeginn war Anlass für Dörte Liebetruth, die parteilose Bürgermeisterkandidatin für Kirchlinteln Sabine Mandel, SPD-Ratsmitglied Hermann Meyer und SPD-Gemeinderatskandidatin Sarah Gryschkewitz sich vor Ort über den aktuellen Sachstand auszutauschen. Sabine Mandel machte deutlich, dass sie als Bürgermeisterin die Planungen des Radweges an der L171 nach Kräften unterstützen werde. Dazu werde sie gern auch eng mit der Interessengemeinschaft Pro Radweg zusammenarbeiten.

Ein wichtiger Meilenstein zum Planungsbeginn sei die Vergabe zweier Aufträge durch die Landesstraßenbaubehörde, berichtet Liebetruth. Einerseits gehe es um die Landschaftsplanung und andererseits um die eigentliche Radwegeplanung. Auf welcher Seite der Straße der Radweg verlaufen werde, stehe noch nicht fest.– auch wenn es für Radfahrerinnen und Radfahrer sicher das Einfachste wäre, Straßenquerungen überflüssig machen und die Verkehrssicherheit erhöhen würde, wenn der Radweg nördlich der Straße weiter verläuft, wo er jetzt endet. Bevor endgültig entschieden werden könne, auf welcher Seite der Straße der Radweg geplant wird, müsse jedoch zunächst die Pflanzen- und Tierwelt entlang des fraglichen Abschnitts der Landesstraße ein Jahr lang beobachtet werden. Fest stehe aber schon, dass für den Radwegebau ca. zwei bis vier Hektar Kompensationsflächen im näheren Umfeld der Straße gebraucht werden. Wer entsprechende Fläche hat, kann den Radwegebau unterstützen, indem er diese Flächen der Landesstraßenbaubehörde verkauft. Ansprechpartner in der Landesbehörde ist für die Kompensationsflächen Herr Daniel Schiemann, der unter Daniel.Schiemann@nullnlstbv.niedersachsen.de oder 04231/9857200 zu erreichen ist.