„Heute ist Welttierschutztag. Diesen Tag wollen wir nutzen, um auf die Lage der Tiere in Deutschland, aber auch in der Welt aufmerksam zu machen“, so die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Christina Jantz, die auch die Tierschutzbeauftragte ihrer Fraktion ist.

Viele Menschen halten zunehmend Wildtiere wie Schlangen in ihren Wohnungen. Bis zu 800.000 Wildtiere werden pro Jahr aus ihren Heimatländern nach Deutschland gebracht – diese Größenordnung entspricht mehr als der Einwohnerzahl einer Großstadt in Deutschland wie beispielsweise Frankfurt am Main. Insbesondere für Reptilien hat sich Deutschland als Drehscheibe für den internationalen Handel entwickelt.

Die Tiere werden oft in ihrem Lebensraum in der freien Natur gefangen. Damit wird die natürliche Artenvielfalt vor Ort zerstört. Darüber hinaus werden diese Tiere zum Beispiel im Baumarkt, auf Tierbörsen, im Zoofachhandel oder im Internet verkauft. Sowohl die Verkäufer, als auch die Käuferinnen oder Käufer verfügen häufig über kein Fachwissen und halten die Tiere oftmals auf zu engen Raum und unter schlechten Bedingungen.

Auch Wildtiere müssen artgerecht gehalten werden. „Wir fordern daher, dass die Verkäufer und die Käufer von Wildtieren besser geschult werden. Der Handel mit Wildtieren muss besser kontrolliert werden, um illegalen Handel zu bekämpfen und den Import von Wildfängen zu verbieten. Mit der CDU/CSU ringen wir hierzu um gute Entscheidungen“, so Christina Jantz.

„Wir fordern, dass es klar und einheitlich geregelt ist, welche Arten von Wildtieren man nach Deutschland bringen darf. Mit diesen Regelungen wollen wir die Wildtiere besser schützen“, sagt die SPD-Abgeordnete.